Schwerpunktthema:
Vorratsdatenspeicherung
[Letzte Änderung 19.03.2010]Dieses Dossier wurde zusammengestellt von Herrn Langfeldt (ULD SH):
Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 02.03.2010 (1 BvR 256/08 vom 2.3.2010) ist die Vorratsdatenspeicherung (VDS) in Deutschland vorerst gestoppt. Der folgende Text stellt erst dar, was die entsprechende EU-Richtlinie (2006/24/EG) fordert und wie sie zunächst umgesetzt wurde, bevor dann die das Urteils erläutert wird und ein Überblick über die Situation in anderen europäischen Staaten gegeben wird.
Die Richtlinie fordert von Telekommunikationsanbietern, Verbindungsdaten für einen Zeitraum von 6 bis 24 Monaten vorzuhalten. Konkrete Zugriffsregeln gibt sie nicht vor. Verbindungsdaten sind Daten, die sich auf die Umstände eines Telekommunikationsvorgangs beziehen, nicht aber auf den Inhalt. Bei Telefonaten soll gespeichert werden, wer (identifiziert über Telefonnummer, Name und Adresse) wann mit wem wie lange telefoniert hat. Bei Gesprächen über Mobiltelefone soll zusätzlich gespeichert werden, in welcher Funkzelle sich die beiden Personen dabei befunden haben; beim Versand von SMS und der Nutzung von anderen Mitteilungs- und Multimediadiensten ebenso. Bei der Nutzung des Internets soll protokolliert werden, wer wann mit seinem jeweiligen Internetprovider verbunden war, allerdings nicht, welche Seiten er sich angeschaut hat. Beim Versand von E-Mails soll gespeichert werden, wer wann mit wem in Kontakt stand.
EU-Richtlinien sind nicht selbst unmittelbar gültig, sie müssen von den Mitgliedsstaaten über eigene Gesetze umgesetzt werden. In Deutschland geschah dies mit dem "Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG". Es sah vor, vorsorglich Verbindungsdaten aller Personen für einen Zeitraum von sechs Monaten zu speichern. Telefondaten wurden seit Anfang 2008 gespeichert, die Internetnutzung seit 2009. Die Kosten für die Anschaffung der notwendigen Infrastruktur mussten die Provider selbst tragen, für den Abruf erhielten sie Entschädigungen.
Die Richtlinie sieht eine Nutzung der Daten zur Verfolgung "schwerer Straftaten" vor. Das deutsche Umsetzungsgesetz ging zunächst in einigen Punkten über die Anforderungen der Richtlinie hinaus, wurde aber bereits vor dem engültigen Urteil durch einen Beschluss des BVerfG vom 18.03.2008 zurechtgestutzt. Zwar enthielt das Gesetz nur die Mindestspeicherfrist für Verbindungsdaten, allerdings durften sie auch zur Aufklärung von Verbrechen, die per Telekommunikation begangen wurden, herangezogen werden - und zwar unabhängig von deren Schwere. Sie konnten also auch zur Verfolgung von per Telekommunikation begangenen Bagatelldelikten herangezogen werden, zum Beispiel beim unerlaubten Herunterladen von Musik. Zusätzlich war eine Zugriffsmöglichkeit für die Geheimdienste vorgesehen, während die Richtlinie den Zugriff auf Strafverfolgungsbehörden beschränkt. Für den Zugriff durch die Geheimdienste war kein Richtervorbehalt nötig. Durch den erwähnten Beschluss des BVerfG wurden diese über die Richtlinie hinausgehenden Befugnisse jedoch ausgesetzt.
Nach ersten Zahlen zur Nutzung der gespeicherten Daten gab es zwischen Mai und Juli 2008 in knapp 2200 Fällen Zugriffe auf die Daten; nach Angaben der Bundesregierung wurden die Daten nur in 43% der Fälle wirklich genutzt, in 29% der Fälle sei der Zugriff nicht erforderlich gewesen, in den übrigen Fällen seien keine Angaben möglich. Kritiker sahen sich hierdurch in ihrer Befürchtung bestätigt, dass mit den Befugnissen leichtfertig umgegangen werde. Hinzu kommt, dass die Aufklärungsquote bei Delikten im Internet bereits vor Einführung der Vorratsdatenspeicherung deutlich über dem Durchschnitt lag. Eine vorsorgliche Speicherung von Verbindungsdaten aller Menschen stellt sie unter Generalverdacht: Unabhängig davon, ob man durch Handeln dazu Anlass gibt oder nicht, werden Kommunikationsvorgänge für einen eventuellen späteren staatlichen Abruf vorgehalten. Eine solche anlasslose Speicherung stellt einen Grundrechtseingriff dar. In seinem Urteil vom 02.03.2010 kippte das BVerfG das Umsetzungsgesetz, griff die Richtlinie selbst aber nicht an. Es urteilte, dass eine sechsmonatige Vorratsdatenspeicherung an sich nicht zwingend verfassungswidrig sei, die Art der Umsetzung mit den zu weit reichenden Zugriffsbefugnissen dagegen schon. Damit sind die entsprechenden Passagen nichtig, die Speicherung musste sofort gestoppt werden. Das Gerichte erkannte an, dass es sich um einen "besonders schweren Eingriff mit einer Streubreite, wie sie die Rechtsordnung bisher nicht kennt", handelt. Um eine verfassungsmäßige Umsetzung zu schaffen, müsse es daher "hinreichend anspruchsvolle und normenklare Regelungen hinsichtlich der Datensicherheit, der Datenverwendung, der Transparenz und des Rechtsschutzes" geben. Zudem dürfe die Speicherung nicht direkt beim Staat erfolgen. Weiterhin werden Ausnahmeregelungen etwa für die Telefonseelsorge gefordert. Bei der Nutzung der Daten unterscheidet das Gericht zwischen der unmittelbaren Nutzung, um etwa die Telefonkontakte eines Verdächtigen zu rekonstruieren, und der unmittelbaren Nutzung, etwa um Anschlussinhaber zu bereits bekannten IP-Adressen zu ermitteln. Für letztere Nutzung seien geringere Eingriffsvoraussetzungen zulässig, da sich mit ihnen im Gegensatz zur direkten Nutzung keine Persönlichkeits- oder Bewegungsprofile erstellen ließen. Für die umittelbare Nutzung fordert das Gericht einen Richtervorbehalt, die mittelbare Nutzung erfordert ihn nicht zwingend - in beiden Fällen soll aber durch eine Benachrichtigung der Betroffenen Transparenz geschaffen werden.
Dieses Urteil war nicht das erste Mal, dass sich Gerichte mit der Vorratsdatenspeicherung beschäfigten. In einem bereits abgeschlossenen Verfahren hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass eine Richtlinie die richtige Rechtsgrundlage war. Irland hatte gegen diese Form geklagt und argumentiert, dass ein Beschluss der "dritten Säule" der EU, die für die Harmonisierung von Strafverfolgungsmaßnahmen zuständig ist, die richtige Wahl gewesen wäre. Richtlinien hingegen sind ein Instrument der "ersten Säule", die hauptsächlich für den Binnenmarkt zuständig ist. Der Gerichtshof entschied jedoch am 10.02.2009, dass eine Richtlinie die richtige Rechtsgrundlage sei. In seinem Urteil beschränkte sich das Gericht auf rein formale Aspekte, die Frage der Grundrechtseingriffe wurde nicht erörtert. Diese Aspekte werden in einem neuen Verfahren beleuchtet werden, dass auf einen Ende Februar 2009 eingereichten Vorlagebeschluss des Verwaltungsgerichts Wiesbaden zurückgeht. Eigentlich ging es in dem Fall um Subventionsrecht, das Gericht sah allerdings eine Verbindung zur Vorratsdatenspeicherung, die seiner Ansicht nach mit der Erfordernis der Verhältnismäßigkeit inkompatibel ist und legte die Richtlinie daher dem EuGH zur Prüfung vor.
Auch in anderen EU-Staaten wurde die Vorratsdatenspeicherung angegriffen. So hat der Verfassungsgerichtshof Rumäniens das dortige Umsetzungsgesetz im Oktober 2009 gekippt. In dem Urteil bezog sich das Gericht neben der rumänischen Verfassung auch auf die - auch für Deutschland bindende - Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK), mit der seiner Ansicht nach eine anlasslose Protokollierung der Telekommunikation nicht vereinbar sei. Bereits im Dezember 2008 hatte das oberste Verwaltungsgericht Bulgariens die dortige Umsetzung der Richtlinie gestoppt, ebenfalls mit Verweis auf die EMRK. Dort wurde inzwischen ein neues Umsetzungsgesetz geschaffen. Schweden weigert sich bis jetzt, die Richtlinie umzusetzen. Österreich ist mit der Umsetzung im Verzug, da es zunächst das oben erwähnte Verfahren vor dem EuGH abwarten wollte; die Verabschiedung eines Umsetzungsgesetzes ist für September 2010 geplant. Auch Belgien ist bei der Umsetzung nicht im Zeitplan, hier soll im Sommer 2010 ein Gesetz verabschiedet werden.
Verloren im Abkürzungs-Dschungel? Einen kleinen Kompass finden Sie hier!
Nachfolgend haben wir zu diesem Themenkomplex die Ressourcen zusammengestellt, die dazu in der Datenbank des Web-Portals www.datenschutz.de unter den Schlagwörtern vorhanden sind:
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Entscheidung des BVerfG zur Vorratsdatenspeicherung - Schwächung der wehrhaften Demokratie?
[Weitere Infos] [Direktlink] Herr Weichert (ULD SH)
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79. DSB-Konferenz-Entschließung: Keine Vorratsdatenspeicherung!
[Weitere Infos] [Direktlink] Datenschutzbeauftragte des Bundes und der Länder (Konferenz der)
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Ausgestaltung einer verfassungskonformen Vorratsdatenspeicherung - Teil 2
[Weitere Infos] [Direktlink] 2B Advice GmbH - the privacy benchmark
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Verfassungsrechtlicher Schutz von Beratung gestärkt
[Weitere Infos] [Direktlink] Joachim Wenzel
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Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig - Teil 1
[Weitere Infos] [Direktlink] 2B Advice GmbH - the privacy benchmark
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HanseNet muss Vorratsdaten speichern
[Weitere Infos] [Direktlink] 2B Advice GmbH - the privacy benchmark
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Kein zivilrechtlicher Anspruch auf Vorratsdaten
[Weitere Infos] [Direktlink] 2B Advice GmbH - the privacy benchmark
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EU: EuGH urteilt über Vorratsdatenspeicherung
[Weitere Infos] [Direktlink] 2B Advice GmbH - the privacy benchmark
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Vorratsdatenspeicherung – Neuerungen zum Jahreswechsel
[Weitere Infos] [Direktlink] 2B Advice GmbH - the privacy benchmark
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Gesetzesentwurf zur Entschädigung von Firmen für Vorratsdatenspeicherung
[Weitere Infos] [Direktlink] 2B Advice GmbH - the privacy benchmark
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Vorratsdatenspeicherung - der aktuelle Status
[Weitere Infos] [Direktlink] Herr Weichert (ULD SH)
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Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG
[Weitere Infos] [Direktlink] Bundesregierung
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Joint opinion on the proposal for a Council Framework Decision on the use of Passenger Name Record (PNR) for law enforcement purposes, presented by the Commission on 6 November 2007, WP 145
[Weitere Infos] [Direktlink] Art.29-Datenschutzgruppe
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Opinion of the European Data Protection Supervisor on the draft Proposal for a Council Framework Decision on the use of Passenger Name Record (PNR) data for law enforcement purposes
[Weitere Infos] [Direktlink] Der Europäische Datenschutzbeauftragte
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ULD-Stellungnahme zum Entwurf EU-Rahmenbeschluss Passenger Name Record (PNR)
[Weitere Infos] [Direktlink] Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD SH)
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Stellungnahme des ULD vom 4.10.2006 gegenüber dem Landtag Schleswig-Holstein
[Weitere Infos] [Direktlink] Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD SH)
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Die Spitzelrichtlinie
[Weitere Infos] [Direktlink] TELEPOLIS (TP)
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Profilerstellung inklusive
[Weitere Infos] [Direktlink] TELEPOLIS (TP)
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Stellungnahme 3/2006 zur Richtlinie 2006/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Vorratsspeicherung von Daten
[Weitere Infos] [Direktlink] Art.29-Datenschutzgruppe
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Landtag Schleswig-Holstein: Auswirkungen des Richtlinienvorschlags KOM (2005) 438 endg. ( Vorratsdatenspeicherung ) auf die Rechte von Abgeordneten
[Weitere Infos] [Direktlink] Keine Autoren genannt
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Süddeutsche Zeitung: Erst mal sammeln, dann mal schauen
[Weitere Infos] [Direktlink] Keine Autoren genannt
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Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung
[Weitere Infos] [Direktlink] Europäisches Parlament (EP)
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Open Letter to the EU Parliament on Data Retention
[Weitere Infos] [Direktlink] Privacy International (PI)
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Beschluss des Bundesrates zum Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Vorratsspeicherung von Daten (Drucksache 723/05)
[Weitere Infos] [Direktlink] Bundesrat
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Stellungnahme 4/2005 zum Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Vorratsspeicherung von Daten, die bei der Bereitstellung öffentlicher elektronischer Kommunikationsdienste verarbeitet werden, und zur Änderung der R
[Weitere Infos] [Direktlink] Art.29-Datenschutzgruppe
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Vorratsdatenspeicherung: Neue Pläne zur Einschränkung von Bürgerrechten
[Weitere Infos] [Direktlink] Johannes Gräbig (ULD SH)
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Stellungnahme des AK Medien zur Vorratsspeicherung von Verkehrsdaten
[Weitere Infos] [Direktlink] Sven Hermerschmidt (LDA Brandenburg)
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Internet-Spionage und der gläserne Mensch
[Weitere Infos] [Direktlink] Anonym-Surfen.com - Anonymität & Datenschutz
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Kurswechsel in der schleswig-holsteinischen Innenpolitik?
[Weitere Infos] [Direktlink] Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD SH)
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Eco: "Vorratsdatenspeicherung ist verfassungswidrig"
[Weitere Infos] [Direktlink] Keine Autoren genannt
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MEMORANDUM OF LAWS CONCERNING THE LEGALITY OF DATA RETENTION WITH REGARD TO THE RIGHTS GUARANTEED BY THE EUROPEAN CONVENTION ON HUMAN RIGHTS
[Weitere Infos] [Direktlink] Privacy International (PI)
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Rote Karte für Internet-Schnüffler (aus dem 25.Tätigkeitsbericht des ULD Schleswig-Holstein)
[Weitere Infos] [Direktlink] Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD SH)
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Speicherung der Internetverbindungsdaten durch Provider (Schreiben des Regierungspräsidiums Darmstadt vom 14.01.2003)
[Weitere Infos] [Direktlink] Regierungspräsidium Darmstadt
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Umfassende Speicherung von IP-Nummern durch Internetprovider unzulässig
[Weitere Infos] [Direktlink] Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD SH)
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Initiativen zur Einführung der Vorratsspeicherung in der dritten Säule der EU
[Weitere Infos] [Direktlink] Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD SH)
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Europäische Datenschutzbeauftragte kritisieren Pläne für eine zwangsweise Speicherung sämtlicher Verbindungsdaten
[Weitere Infos] [Direktlink] Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg (LDA Brandenburg)
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Rote Karte für Internetschnüffler - Kampagne gegen Vorratsdatenspeicherung im Internet und in der Telekommunikation
[Weitere Infos] [Direktlink] Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD SH)
-
Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz startet Kampagne "Rote Karte für Internetschnüffelei"
[Weitere Infos] [Direktlink] Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD SH)
Weiterhin wurden folgenden News-Meldungen zum Thema in unserer Datenbank gefunden:
- 28. 07. 2010
Österreich: Entwurf zur Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung vorgelegt - 15. 07. 2010
Art.-29-Gruppe: Umsetzung der VDS-Richtlinie häufig rechtswidrig - 13. 07. 2010
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Erklärung 29: Forderung nach Vorratsdatenspeicherung von Suchanfragen - 06. 05. 2010
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Bundestag debattiert erneut über Vorratsdatenspeicherung - 25. 03. 2010
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Leutheusser-Schnarrenberger: "Andere Staaten kommen ohne VDS aus" - 18. 03. 2010
Leutheusser-Schnarrenberger: Keine Neuregelung der VDS vor der Sommerpause - 08. 03. 2010
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Schaar drängt auf schnelle Löschung der gespeicherten Vorratsdaten - 04. 03. 2010
Malmström will VDS überprüfen / Polizeivertreter beklagen Wegfall der VDS - 03. 03. 2010
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Karlsruhe kippt Vorratsdatenspeicherung - 01. 03. 2010
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Termin zur Verkündung des Urteils zur Vorratsdatenspeicherung bekannt gegeben - 08. 02. 2010
Schweden setzt Vorratsdatenspeicherung weiterhin nicht um - 05. 02. 2010
Österreich: Rekordzahl von Stellungnahmen zur Vorratsdatenspeicherung - 18. 01. 2010
Österreich: Bures für Überprüfung der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung - 14. 01. 2010
Österreich: Stellungnahmen zur Voratsdatenspeicherung - 16. 12. 2009
Mündliche Verhandlung zur VDS vor dem Bundesverfassungsgericht - 16. 12. 2009
Österreich: Stellungnahme des Datenschutzrats zur VDS vertagt - 14. 12. 2009
Mündliche Verhandlung zur Vorratsdatenspeicherung steht vor der Tür - 03. 12. 2009
Technische Richtlinie zur Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung liegt vor - 27. 11. 2009
Rumänien: Übersetzte Fassung des Urteils zur Vorratsdatenspeicherung liegt vor - 24. 11. 2009
Österreich: Regierung braucht Opposition zur Umsetzung der VDS - 23. 11. 2009
ETSI: Neue Datenfelder in technischer Spezifikation für Vorratsdatenspeicherung - 23. 11. 2009
Österreich: Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung - 09. 11. 2009
Österreich: Anwälte für minimale Umsetzung der VDS und Reformen beim SPG - 06. 11. 2009
Österreich: Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung - 28. 10. 2009
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Rumänisches Verfassungsgericht kippt Vorratsdatenspeicherung - 24. 07. 2009
Vorratsdatenspeicherung: Hohe Gefahr des Missbrauchs - 20. 07. 2009
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Gutachter: VDS ermöglicht "nahezu lose lückenlose räumliche Überwachung" - 08. 06. 2009
OLG Frankfurt: Keine Herausgabe von VDS-Daten an Rechteinhaber - 28. 05. 2009
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Niederlande: Technische Voraussetzungen für Umsetzung der VDS geschaffen - 29. 04. 2009
BVerfG: einstweilige Anordnung zur Vorratsdatenspeicherung verlängert - 22. 04. 2009
Kommission:Unentgeltliche Dienste nicht zur Vorratsdatenspeicherung verpflichtet - 17. 04. 2009
Erster E-Mail-Anbieter von Pflicht zur Vorratsdatenspeicherung befreit - 16. 04. 2009
EU-Kommission verklagt Österreich wegen Nichtumsetzung der VDS - 15. 04. 2009
Weitere Anbieter mit Klagen gegen Vorratsdatenspeicherung erfolgreich - 17. 03. 2009
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USA: Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung - 12. 02. 2009
Nach EuGH-Urteil: Auch Österreich wird Vorratsdatenspeicherung umsetzen - 20. 01. 2009
AK-VDS: Gegen verdachtslose Aufzeichnung des Verhaltens im Internet - 12. 01. 2009
Großbritannien: Proteste gegen Vorratsdatenspeicherung nehmen zu - 06. 01. 2009
BKA-Gesetz und zweite Stufe der Vorratsdatenspeicherung in Kraft - 23. 12. 2008
Bulgarien: Vorratsdatenspeicherung gestoppt - 04. 12. 2008
VDS-Daten in drei Monaten in 2200 Fällen abgefragt - 04. 12. 2008
Telekommunikationsunternehmen sollen für VDS entschädigt werden - 26. 11. 2008
Bundesregierung gegen "freiwillige Vorratsdatenspeicherung" im Telekom-Paket - 25. 11. 2008
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Sachsen-Anhalt: Justizministerin zweifelt Nutzen der Vorratsdatenspeicherung an - 24. 10. 2008
AK-Vorrat ruft Telekommunikationsanbieter zum Boykott der VDS auf - 14. 10. 2008
Stellungnahme des Generalanwalts zur VDS: Richtlinie richtige Rechtsgrundlage - 19. 09. 2008
EU will Österreich und acht andere Staaten zu Umsetzung der VDS anmahnen - 18. 08. 2008
AK-Vorrat: Karlsruhe soll VDS aussetzen - 13. 08. 2008
Großbritannien: Lokale Behörden mit Zugriff auf VDS-Daten - 01. 07. 2008
Europäischer Gerichtshof verhandelt über Vorratsdatenspeicherung - 23. 06. 2008
SPÖ fordert Vorratsdatenspeicherung in Österreich auszusetzen - 10. 06. 2008
EuGH: Verhandlung über Klage gegen VDS am 1. Juli - 30. 05. 2008
Ungarn: Klage gegen Vorratsdatenspeicherung - 15. 04. 2008
EU-Parlament gegen Fluggastdatenspeicherung - 11. 04. 2008
Bundestag: Vorratsspeicherung von Fluggastdaten mehrheitlich kritisiert - 08. 04. 2008
Amicus-Curiae-Brief an den EuGH in Sachen Vorratsdatenspeicherung - 26. 03. 2008
Österreich: Entschließungsantrag gegen EU-Fluggastdatenspeicherung - 20. 03. 2008
Bundesverfassungsgericht stärkt erneut den Datenschutz - 19. 03. 2008
BayLfD: Ein guter Tag für den Datenschutz - 19. 03. 2008
BVerfG reduziert verfassungsrechtliches Risiko der Vorratsdatsdatenspeicherung - 19. 03. 2008
Bei TK-Vorratsdatenspeicherung muss die Grundrechtspolitik Initiative übernehmen - 19. 03. 2008
BVerfG schränkt Vorratsdatenspeicherung ein / Eilantrag teilweise stattgegeben - 18. 03. 2008
Update: MPI-Gutachten zur Vorratsdatenspeicherung veröffentlicht - 13. 03. 2008
Anhörung im Bundestag zur Entschädigung für die Vorratsdatenspeicherung - 06. 03. 2008
Österreich: Datenschutzrat gegen Fluggastdatenspeicherung - 06. 03. 2008
Internetbranche schätzt Kosten der Vorratsdatenspeicherung auf 330 Millionen € - 06. 03. 2008
Studie: Nutzung von Verbindungsdaten durch Polizei steigt stark an. - 29. 02. 2008
AK-VDS überreicht Vollmachten für Klage gegen Vorratsdatenspeicherung - 11. 02. 2008
Bundesregierung unterstützt Frattinis Pläne zur Fluggastdatenspeicherung - 06. 02. 2008
Ausschüsse des Bundesrats kritisieren Pläne zur EU-Fluggastdatensammlung - 30. 01. 2008
Vorratsdatenspeicherung: BVerfG klärt interne Zuständigkeit - 25. 01. 2008
Frattini bekräftigt Forderung nach Vorratsspeicherung von Flugpassagierdaten - 25. 01. 2008
Irland: Vorratsdatenspeicherung per Verordnung - 23. 01. 2008
Übermittlung von Postdaten an die USA - 21. 01. 2008
Zuständigkeitsstreit über VDS beim BVerfG wird komplizierter - 17. 01. 2008
Eilantrag gegen VDS: Streit über Zuständigkeiten der Senate des BVerfG - 09. 01. 2008
Noch keine Lösung für unterschiedliche Zugriffsbefugnisse auf VDS-Daten - 04. 01. 2008
EU-Kommission mahnt Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung an - 02. 01. 2008
Update: Vorratsdatenspeicherung in Kraft / Verfassungsbeschwerde eingelegt - 26. 12. 2007
Bundespräsident unterzeichnet Vorratsdatenspeicherung - 20. 12. 2007
Weitere Verfassungsbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung geplant - 18. 12. 2007
DJV forder Köhler auf, Vorratsdatenspeicherung nicht zu unterschreiben - 07. 12. 2007
Artikel 29-Gruppe kritisiert Pläne zu Fluggastdaten innerhalb der EU - 06. 12. 2007
Offener Brief an Horst Köhler: Umsetzungsgesetz zur VDS nicht unterschreiben - 30. 11. 2007
Bundesrat stimmt Vorratsdatenspeicherung zu - 30. 11. 2007
Bundesrat stimmt über Vorratsdatenspeicherung ab - 27. 11. 2007
Telefonseelsorge äußert Kritik an Vorratsdatenspeicherung - 26. 11. 2007
Änderungswünsche zur Vorratsdatenspeicherung und TK-Überwachung - 16. 11. 2007
13.000 Teilnehmer an Massenbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung - 09. 11. 2007
Verfassungsrechtliche Bedenken gegen Vorratsdatenspeicherung nicht ausgeräumt - 09. 11. 2007
Update: Vorratsdatenspeicherung vom Bundestag beschlossen - 05. 11. 2007
Ratsentwurf für PNR-Speicherung in der EU - 31. 10. 2007
Österreich: neuer Geseztzentwurf zur Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung - 29. 10. 2007
Verabschiedung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland Ende nächster Woche - 26. 07. 2007
USA: Einführung einer Vorratsdatenspeicherung auf Umwegen? - 28. 06. 2007
ULD-Gutachten: Entwurf zu Vorratsdatenspeicherung ist verfassungswidrig - 01. 06. 2007
Bundesrat diskutiert Gesetzesentwurf zur Vorratsdatenspeicherung - 24. 05. 2007
Österreich: Kritik an der Vorratsdatenspeicherung wächst

