UK: RFID-Chips in Schulkleidung
In einer Schule in Großbritannien läuft ein Versuch mit RFID-Chips ins Schuluniformen. In der Hungerhill School in Doncaster, South Yorkshire, läuft ein Pilottest mit 10 Schülern, in deren Uniformen RFID-Chips eingenäht sind. Dies berichtet heise online.
RFID-Chips sind kleine Chips, die sich über Funk berührungslos auslesen lassen. Über die Chips und in den Klassenräumen installierte Lesegeräte kann der Aufenthaltsort der Schüler ermittelt werden; das System kann auch genutzt werden, um Schülern den Zutritt zu bestimmten Räumen zu verwehren. Die Lehrer können über Handheld-PCs nachverfolgen, in welchem Klassenraum sich die Schüler jeweils aufhalten. Der Rektor der Schule verwehrt sich gegen den von Elternseite erhobenen Vorwurf, es handele sich um ein "Big Brother"-System, mit dem jeder Schritt der Kinder nachverfolgt werden könnte; die Lesegeräte seien nur in Klassenräumen installiert, eine Nachverfolgung der Bewegungen auf den Gängen sei aufgrund der geringen Reichweite der Lesegeräte nicht möglich.
Seitens der Schule wird ausgesagt, eine Erweiterung des Projekts auf die gesamte Schule sei nicht geplant. Nach Aussage eines Sprecher des britischen Bildungsministeriums ist aber anscheinend geplant, ein vergleichbares System landesweit einzurichten.
-- O. Langfeldt (ULD)
- heise online 21.10.2007: Britische Schule testet RFID-Chips in der Schulkleidung
- Feature im VirDSB: RFID

