Bund: Debis und Vodafone wollen Maut-Box bauen
Ein Konsortium unter Führung der Daimler-Chrysler-Tochter Debis und der
britische Mobilfunk-Konzern Vodafone haben sich um den Installierung der
Mautboxen für deutsche Autobahnen beworben. Beim
Bundesverkehrsministerium liegen nach Presseangaben drei bis fünf
Bewerbungen für den Bau der Autobahnboxen vor, an denen die Fahrer von
Lastwagen ab zwölf Tonnen die Autobahngebühr (Maut) entrichten sollen.
Auch die Fela Management AG, deren System schon auf Schweizer Autobahnen
eingesetzt wird, habe sich beworben. Etwa 10% der einkassierten Maut und
damit ca. 750 Mio. Mark im Jahr werde als Umsatz für den Betrieb des
Kontroll- und Kassiersystems erwartet (SZ 20.08.2001, 25).
-- Thilo Weichert, ULD Schleswig-Holstein.

