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03.06.2009
USA: Forderung nach Nacktscanner-Stopp

Die amerikanische Bürgerrechtsorganisation EPIC (Electronic Privacy Information Center) ruft das Heimatschutzministerium (DHS) dazu auf, den Einsatz von Nacktscannern auszusetzen.

In einem auch von zahlreichen anderen Organisationen unterschriebenen Brief an DHS-Chefin Janet Napolitano wird diese aufgefordert, den Einsatz der Scanner vorerst auszusetzen. Begründet wird dies mit mehreren Fragen, die noch geklärt werden müssten: So beteuere das DHS zwar, dass die Scanner die Bilder nicht speichern würden, technisch sei dies aber ohne weiteres möglich. In diesem Zusammenhang wird daran erinnert, dass das DHS zunächst auch aussagte, dass die Scanner nur für zusätzliche Kontrollen, nicht aber als Standard-Prozedur genutzt werden sollten; diese Position wurde inzwischen aber verworfen. Es sei zu befürchten, so EPIC, dass dies auch bei der Frage der Speicherung von Bildern kommen werde. Weiterhin wird eine genauere Untersuchung möglicher gesundheitlicher Folgen der Scanner gefordert. Das DHS wird aufgefordert, weniger invasive Methoden zur Kontrolle zu erforschen.

-- O. Langfeldt (ULD)


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