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19.11.2009
Studie zum Datenschutz bei "intelligenten Stromzählern"

Die Datenschutzbeauftragte Ontarios und das Future of Privacy Forum (FPF) haben einen Bericht zu den Implikationen des "Smart Grid" für die Privatsphäre veröffentlicht, wie die Washington Post berichtet.

Das "Smart Grid" beinhaltet unter Anderem sogenannte intelligente Stromzähler, die den Verbrauch in Echtzeit aufzeichnen können. Es wird befürchtet, dass sich aus dem Stromverbrauchsprofil Informationen ableiten lassen - etwa, wann die Bewohner zu Hause sind, ob das Haus eine Alarmanlage besitzt und so weiter. Weitere Probleme können mit mobilen Smart-Grid-Geräten, wie etwa Elektro-Autos, die an verschiedenen Orten aufgeladen werden, entstehen.

Einige Anbieter nehmen den Standpunkt, dass eine Weitergabe solcher Daten nach bestehendem Recht nicht ohne vorherige Einwilligung des Kunden möglich sei, ein. "Relativ gesehen, sind Versorgunsunternehmen keine großen Marketing-Unternehmen mit großen Back-End-Datenbanken, die in der Lage sind, diese kommende Flutwelle an Daten zu verarbeiten", so der FPF-Vizevorsitzende Jules Polonetsky. Er warnte aber davor, dass sich dies ändern könnte.

Auch in Europa sind solche intelligenten Stromzähler ein Thema. Nach der EG-Richtlinie (2006/32/EG) sollen bis zum Jahr 2020 80% der Haushalte mit entsprechenden Geräten ausgestattet sein.

-- O. Langfeldt (ULD)


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