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08.03.2012
Verbraucherschützer mahnen Google ab

Die am 1. März von Google vereinheitlichten Datenschutzbestimmungen sind nicht verbraucherfreundlich. Diese Ansicht vertritt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und hat den US-Konzern kürzlich abgemahnt. Es fehle die Voraussetzung einer rechtskonformen Datenschutzerklärung: die Eindeutigkeit der Regeln.

Der neue Text sei mit Begriffen gespickt wie 'möglicherweise', 'gegebenenfalls' oder 'unter Umständen', kritisiert der Chef der vzbv Gerd Billen. Am Ende wisse der Verbraucher nicht, wozu er seine Zustimmung erteilt und wozu nicht.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) ist der Ansicht, dass Google mit der Zusammenlegung der Datenschutzerklärungen das Vertrauen der Öffentlichkeit verspielt habe. „Die Lippenbekenntnisse und Kampagnen von Google zum Datenschutz sind nichts wert, wenn Google den Nutzern nicht einmal die Möglichkeit lässt, der Zusammenfassung der Daten zu widersprechen.“

Bis zum 23. März hat der vzbv Google für eine Unterlassungserklärung Zeit gegeben.

-- A. Vollmer (ULD SH)


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