USA: GPS-Überwachung für Fahranfänger
In den USA will das Unternehmen InThinc GPS-Überwachungsgeräte an Eltern verkaufen, die so das Fahrverhalten ihrer Kinder überprüfen können sollen. Dies berichtet heise online.
Das "Tiwi" genannte empfängt GPS-Signale und kommuniziert per Datenbusanbindung mit der Fahrzeugelektronik. So können scharfes Bremsen und Beschleunigen sowie heftige Lenkmanöver erkannt werden. Die Eltern können sich per SMS über das Fahrverhalten ihrer Kinder informieren. Zusätzlich können "Geo-Zonen" angelegt werden, bei deren Verlassen das System Alarm schlägt.
Der Anbieter sieht das Gerät weniger als Überwachungswerkzeug, denn als einen "elektronischen Fahrlehrer" - schließlich könne das System auch so eingestellt werden, dass es Warnungen nicht nach außen weiterleitet, sondern nur zum Fahrer ausgibt.
-- O. Langfeldt (ULD)
- heise online 13.01.2010: GPS-Überwachung im Auto: Big Momma is watching you
- VirDSB 14.05.2009: USA: Streit um Einsatz von GPS-Überwachung durch die Polizei
- VirDSB 29.10.2008: GPS, Internet und Video - Datenschutz am Arbeitsplatz

