Microsoft muss keine Nutzerdaten im Ausland an US-Behörden geben

Ein Berufungsgericht in New York hat entschieden, dass Microsoft US-Behörden keinen Zugriff auf im Ausland gespeicherte Nutzerdaten erlauben muss. Damit bestätigte es ein vorheriges Urteil und folgte nicht der Argumentation der Regierung, dass Daten solange als in den USA verblieben zu betrachten seien, wie das Unternehmen auf sie zugreifen könne.

Die Richter sahen aber auch, welche negativen Konsequenzen die Entscheidung in Hinblick auf die nationale Sicherheit habe. Das könne Gesetzesverschärfungen nach sich ziehen, stellten sie fest.

Zeit online 25.01.2017: Microsoft muss Nutzerdaten im Ausland nicht herausgeben

Heise online 25.01.2017: USA: Keine neuerliche Anhörung über Zugriff auf EU-Rechenzentren