Neue KDG-DVO durch die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands beschlossen

Nach Inkrafttreten des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (KDG) blieb die auf der bisherigen Anordnung über den kirchlichen Datenschutz der Katholischen Kirche (KDO) basierende Durchführungsverordnung auf Basis einer Übergangsregelung in Kraft. Diese Übergangsfrist läuft am 30. Juni 2019 aus. Durch eine Expertenkommission, bei deren Teilnehmern es sich um Fachleute aus den Bereichen IT und Datenschutz handelte, wurde für die November-Vollversammlung 2018 des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD) eine Neufassung der KDO-DVO ausgearbeitet. Diese wurde von der Versammlung beschlossen und den (Erz-)Diözesen der Katholischen Kirche in Deutschland als Empfehlung zur Inkraftsetzung vorgelegt. Geplanter Termin für das Inkrafttreten der KDG-DVO als neuer Regelung ist der 01. März 2019.

Nachfolgend stellen wir Ihnen die KDG-DVO in der Fassung des Beschlusses der Vollversammlung des VDD zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass die im Amtsblatt Ihrer (Erz-)Diözese veröffentlichte Fassung der KDG-DVO die allein verbindliche Textausgabe ist.

KDG-DVO Lesefassung Beschlussfassung Bischofskonferenz (November 2018)



DOXXING – Gute Vorsätze für 2019: Ich werde meine Daten-Privatsphäre besser schützen!

Wie? Der TLfDI sagt es Ihnen, wie es geht:

Pressemitteilung des Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vom 07.01.2019

Die Veröffentlichung von persönlichen und zum Teil auch sehr vertraulichen Daten von Politikern, Prominenten und Journalisten im Internet ist in aller Munde. Dabei ist noch nicht ganz klar, auf welchen Wegen die Daten erlangt wurden. Soziale Netzwerke scheinen jedoch eine Rolle zu spielen. Der Thüringer Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (TLfDI) nimmt die Vorfälle zum Anlass, um auf seine Broschüre „Digitale Selbstverteidigung“ hinzuweisen. „Selbstschutz setzt allerdings aktives Handeln voraus – wenn Sie es nicht tun, macht es keiner“, so Dr. Lutz Hasse.

Weiterlesen DOXXING – Gute Vorsätze für 2019: Ich werde meine Daten-Privatsphäre besser schützen!



Konsequenzen aus Hackerangriff ziehen

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz vom 07.01.2019

Der aktuelle Hackerangriff auf Personen des öffentlichen Lebens erweist die Verwundbarkeit digitaler Kommunikation und berührt das Vertrauen in die offene Kommunikation in der Demokratie. Damit wird die essentielle Bedeutung des Datenschutzes und der Datensicherheit für die moderne Demokratie ebenso verdeutlicht wie die Notwendigkeit, auf die Möglichkeit solch unbefugter Verbreitung personenbezogener Daten vorbereitet zu sein und dann effektiv zu reagieren. Zwar mögen Handynummern oder E-Mail-Adressen nicht als politisch besonders sensibel oder geheimschutzbedürftig angesehen werden. Die Motivation des oder der Verantwortlichen mag auch eher auf Geltungsbedürfnis als auf grundsätzlichen Erwägungen beruhen. Es geht aber darum, dass der Einzelne selbst die Befugnis zur Entscheidung darüber haben muss, wer seine persönlichen Daten kennen soll und wer nicht. Informationelle Selbstbestimmung ist unabhängig von der Qualität der personenbezogenen Daten zu gewährleisten.

Weiterlesen Konsequenzen aus Hackerangriff ziehen



Einladung zum 4000.ten Schüler-Workshop zu „Datenschutz und Datenverantwortung“ mit anschließendem Pressegespräch

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz vom 07.01.2019

Kinder bewegen sich immer früher im Internet. Um Schülerinnen und Schüler fit zu machen für die damit verbundenen Herausforderungen gibt es bereits seit 2010 Datenschutz-Workshops vom Verbraucherschutzministerium und dem Landesbeauftragten für den Datenschutz (LfDI) für Schülerinnen und Schüler. Insgesamt wurden inzwischen mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler geschult.

Weiterlesen Einladung zum 4000.ten Schüler-Workshop zu „Datenschutz und Datenverantwortung“ mit anschließendem Pressegespräch



Freier Zugriff auf unzulässig veröffentlichte personenbezogene Daten via Twitter unterbunden

Pressemitteilung des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit vom 04.01.2019.

Wie dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit heute aus den Medien bekannt wurde, wurden im Laufe des Dezembers 2018 umfangreiche Daten von Personen aus dem politischen und künstlerischen Bereich Deutschlands rechtswidrig im Internet veröffentlicht. Als Verbreitungsplattform diente den unbekannten Tätern das soziale Netzwerk Twitter. Seit dem Morgen ist der HmbBfDI dabei, den öffentlichen Zugang der Daten über die im nationalen Zuständigkeitsbereich liegende Plattform Twitter zu stoppen. Dabei steht die Behörde in Kontakt mit den Kollegen der irischen Datenschutzbehörde, die in diesem Fall europaweit federführend ist.

Weiterlesen Freier Zugriff auf unzulässig veröffentlichte personenbezogene Daten via Twitter unterbunden