Konsequenzen aus Hackerangriff ziehen

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz vom 07.01.2019

Der aktuelle Hackerangriff auf Personen des öffentlichen Lebens erweist die Verwundbarkeit digitaler Kommunikation und berührt das Vertrauen in die offene Kommunikation in der Demokratie. Damit wird die essentielle Bedeutung des Datenschutzes und der Datensicherheit für die moderne Demokratie ebenso verdeutlicht wie die Notwendigkeit, auf die Möglichkeit solch unbefugter Verbreitung personenbezogener Daten vorbereitet zu sein und dann effektiv zu reagieren. Zwar mögen Handynummern oder E-Mail-Adressen nicht als politisch besonders sensibel oder geheimschutzbedürftig angesehen werden. Die Motivation des oder der Verantwortlichen mag auch eher auf Geltungsbedürfnis als auf grundsätzlichen Erwägungen beruhen. Es geht aber darum, dass der Einzelne selbst die Befugnis zur Entscheidung darüber haben muss, wer seine persönlichen Daten kennen soll und wer nicht. Informationelle Selbstbestimmung ist unabhängig von der Qualität der personenbezogenen Daten zu gewährleisten.

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Einladung zum 4000.ten Schüler-Workshop zu „Datenschutz und Datenverantwortung“ mit anschließendem Pressegespräch

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz vom 07.01.2019

Kinder bewegen sich immer früher im Internet. Um Schülerinnen und Schüler fit zu machen für die damit verbundenen Herausforderungen gibt es bereits seit 2010 Datenschutz-Workshops vom Verbraucherschutzministerium und dem Landesbeauftragten für den Datenschutz (LfDI) für Schülerinnen und Schüler. Insgesamt wurden inzwischen mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler geschult.

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Freier Zugriff auf unzulässig veröffentlichte personenbezogene Daten via Twitter unterbunden

Pressemitteilung des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit vom 04.01.2019.

Wie dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit heute aus den Medien bekannt wurde, wurden im Laufe des Dezembers 2018 umfangreiche Daten von Personen aus dem politischen und künstlerischen Bereich Deutschlands rechtswidrig im Internet veröffentlicht. Als Verbreitungsplattform diente den unbekannten Tätern das soziale Netzwerk Twitter. Seit dem Morgen ist der HmbBfDI dabei, den öffentlichen Zugang der Daten über die im nationalen Zuständigkeitsbereich liegende Plattform Twitter zu stoppen. Dabei steht die Behörde in Kontakt mit den Kollegen der irischen Datenschutzbehörde, die in diesem Fall europaweit federführend ist.

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