Die Diözesandatenschutzbeauftragte der (Erz-)Bistümer Freiburg, Fulda, Limburg, Mainz, Rottenburg-Stuttgart, Speyer und Trier veröffentlicht den Tätigkeitsbericht 2025

Pressemitteilung des Kath. Datenschutzzentrums Frankfurt/M. vom 03.08.2026

Das Kath. Datenschutzzentrum Frankfurt/M. veröffentlicht mit dem Bericht des Jahres 2025 seinen nunmehr 8. Tätigkeitsbericht.

Die Auswirkungen der Nutzung von mittlerweile überall zu findenden und nahezu jedem und jederzeit zur Verfügung stehenden KI-gestützten Tools machen auch vor der Datenschutzaufsicht in Frankfurt nicht halt: die Beschwerdeanzahl hat im Jahr 2025 ein Rekordniveau erreicht und sie wird wohl weiter steigen – eine herausfordernde Aufgabe für alle Datenschutzaufsichten.

Die Entwicklungen im staatlichen Datenschutzrecht, wie die Anwendbarkeit des „Data Act“ oder der „Digital Omnibus“, werden ebenso erläutert wie die Orientierungshilfen der DSK, die Leitlinie des EDPS zu KI-Systemen und das Faktenblatt des EuGH zum Schutz personenbezogener Daten.

Und neben wichtigen Entscheidungen der katholischen Datenschutzgerichte finden sich – wie immer – auch ausgewählte Urteile staatlicher Gerichte.

Wie bereits in den vergangenen Jahren will der Tätigkeitsbericht 2025 ausführlich die Aufgaben und Aktivitäten des Kath. Datenschutzzentrums Frankfurt/M. darstellen. So ist zum Beispiel zu lesen, dass nicht nur gut durchdachte und gut dokumentierte Zugriffsrechte für die Sicherstellung der datenschutzrechtlichen Anforderungen unerlässlich sind, sondern die gleichen Anforderungen auch unbedingt an Zugangsrechte in Form von Schlüssel- und Übergabeprotokollen zu stellen sind.

Dass sich im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung die bereits zum jetzigen Zeitpunkt zu erkennenden Abhängigkeiten weiter verstärken könnten, gibt die Diözesandatenschutzbeauftragte Ursula Becker-Rathmair im Ausblick des Berichts zu bedenken. Dieser schließt mit den Worten: „Datensouveränität vorantreiben und damit den Schutz personenbezogener Daten stärken – dies ist eine der großen Herausforderungen für die kommenden Jahre.“

Der vollständige Bericht ist HIER zu finden.