Digitalisierung in Schleswig-Holstein – Chancen durch Open Source

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für Datenschutz Schleswig-Holstein vom 18.06.2018

Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat in seiner Plenumssitzung am 14. Juni 2018 einstimmig beschlossen, dass die Nutzung quelltextoffener Software („Open Source“) künftig eine besondere Rolle spielen soll. Bei solcher Software ist der Programmcode offengelegt und daher im Gegensatz zur Closed-Source-Software überprüfbar. In dem Beschluss des Landtages wird das Ziel benannt, „möglichst viele Verfahren bei wesentlichen Änderungen oder der Neuvergabe auf Open-Source-Software umzustellen“.

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FAQ-Liste zum kirchlichen Datenschutz veröffentlicht

Nicht zuletzt durch das neue kirchliche Datenschutzgesetz (KDG) ergeben sich bei kirchlichen und caritativen Einrichtungen täglich viele Fragen zum richtigen Umgang mit personenbezogenen Daten. Das Katholische Datenschutzzentrum hat schon bisher neben der individuellen Beantwortung von Anfragen, ein großes Angebot vielfältiger Informationen (z.B. Praxis- und Arbeitshilfen sowie Muster und Checklisten) online bereitgestellt.

Als neues weiteres Angebot hat das Katholische Datenschutzzentrum jetzt die häufigsten Fragen und Antworten in kurzer und prägnanter Weise aufbereitet und in einer FAQ-Liste („Frequently Asked Questions“ – „Oft gestellte Fragen“) auf der Internetseite veröffentlicht:

https://www.katholisches-datenschutzzentrum.de/faq/

Die Liste wird laufend ergänzt.



Kein Foul beim Datenschutz! Fußball-Weltmeisterschaft 2018: Online-Tipp-Spiele mit Freunden und Kollegen

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz vom 13.06.2018

Mit dem Spiel von Russland gegen Saudi-Arabien wird am morgigen Donnerstag, den 14. Juni 2018 die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland eröffnet. In unzähligen Büros, Vereinen und Freundeskreisen in Deutschland wird derzeit eifrig auf den Ausgang der WM getippt.

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Datenschutz-Grundverordnung verhindert nicht die Benotung von Schülern!

Pressemitteilung des Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vom 13.06.2018

Immer wieder erreichen den Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (TLfDI) Anfragen von Lehrkräften und Schulleitern. Sie sind unsicher, welche Daten sie nach dem Wirksamwerden der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) überhaupt noch verarbeiten dürfen.

Hier gibt der TLfDI Entwarnung! Wie auch bisher dürfen personenbezogene Daten verarbeitet werden, soweit dies zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Lehrkräfte bzw. der Schulen erforderlich ist. Damit sind die Benotung von Lernenden und die Zeugnisausgabe selbstverständlich wie bisher möglich.

Neue Anforderungen an die Schule und die Lehrkräfte werden nach der DS-GVO vor allem durch die neuen Informationspflichten gegenüber den Personen, deren Daten verarbeitet werden, gestellt. Sie sind umfassend über alle Umstände der Datenverarbeitung im schulischen Zusammenhang zu informieren. Die DS-GVO stellt zudem an die Einwilligung zur Datenverarbeitung höhere Anforderungen. Eine Einwilligung kommt nur in Betracht, wenn es um Datenverarbeitungen außerhalb der gesetzlichen Aufgaben der Schule geht. Schließlich sind die Verträge über die Auftragsverarbeitung zu prüfen und die technischen und organisatorischen Maßnahmen an die Anforderungen der DS-GVO anzupassen.

Der TLfDI führt im September 2018 Informationsveranstaltungen zur DS-GVO für Schulleiter durch. Er empfiehlt, dieses Angebot wahrzunehmen. Nähere Informationen erteilt das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm).

Wer schneller Informationen benötigt, kann sich unter https://www.tlfdi.de/tlfdi/europa/europaeischedsgvo/index.aspx über die Anforderungen der DS-GVO informieren. Diese Informationen stehen dort bereits seit längerem zur Verfügung. Natürlich können sich die Lehrkräfte und Schulleiter bei Fragen auch an den TLfDI wenden.

Die Pressemitteilungen des Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit können hier abgerufen werden.



Herausforderungen der Datenschutzgrundverordnung mit Bravour gemeistert

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg vom 13.06.2018

Seit 2016 gibt es die Europäische Datenschutz Grundverordnung (DS-GVO) schon. Trotzdem hat die DS-GVO mit der Entfaltung ihrer Geltung am 25.Mai 2018 viele Unternehmen vor scheinbar unüberwindbare Hürden gestellt. Der Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems hat sich frühzeitig mit dem Thema beschäftigt und in Zusammenarbeit mit dem Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (LfDI), Dr. Stefan Brink, eine Projektaufgabe daraus gemacht.

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