Pressemitteilung des Hessischen Datenschutzbeauftragten zu „Spectre“ und „Meltdown“

Pressemitteilung des Hessischen Datenschutzbeauftragten vom 11.01.2018.

Bei Ausnutzung der Angriffsszenarien „Spectre“ und „Meltdown“ hätte es zu unvorhergesehenen Datenabflüssen und unbefugten Zugriffen auf Rechner, vernetze IT-Infrastrukturen und Cloud-Lösungen kommen können. Derartigen Datenschutzvorfällen kann nur begrenzt mit IT-Sicherheitsmechanismen entgegengewirkt werden. Zur Vermeidung von Schäden ist daher eine Veröffentlichung der Angriffsszenarien geboten.

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Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes für alle! Entscheidung des Verwaltungsgerichts Mainz klärt einige Grundregeln für den Ausbau der Transparenz in Rheinland-Pfalz

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz vom 09.01.2018.

Das Landestransparenzgesetz Rheinland-Pfalz gilt auch für den Zugang zu Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Landtags Rheinland-Pfalz. Diese Entscheidung hat das Verwaltungsgericht Mainz unlängst in einem Urteil (4K 147/17.MZ) getroffen.

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz (LfDI), Prof. Dr. Dieter Kugelmann, begrüßt diese Entscheidung: „Wissenschaftliche Dienste sind die Denkfabriken der Parlamente in Bund und Ländern. Ihre Ausarbeitungen zeichnen sich durch ihre Qualität und das hohe Maß an gesellschaftlicher und politischer Relevanz der bearbeiteten Fragen aus. Dieses Wissen allen Interessierten so weit als irgend möglich zugänglich zu machen, ist ein bedeutender Schritt zu mehr Transparenz und Teilhabe. Daher hoffe ich, dass die Entscheidung Bestand hat.“

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Datenschutz für Kinder. Neue Kinderwebseite www.data-kids.de online

Pressemitteilung der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit vom 8. Januar 2018

Datenschutz für Kinder: Neue Kinderwebseite www.data-kids.de online

Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Maja Smoltczyk, hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder bereits im Grundschulalter über den sicheren Umgang mit ihren eigenen Daten aufzuklären. Bislang gab es nur wenige altersgerechte Informationen zum Datenschutz für Grundschulkinder. Hier möchte die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit nachsteuern.

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Hashtag Datenschutz – Twitter-Kanal des LfDI @lfdi_bw schon jetzt ein voller Erfolg

Seit sechs Wochen twittert der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Dr. Stefan Brink. Bereits jetzt haben über 100.000 Nutzer seine 100 Tweets gesehen und sich mehr als 700 Follower für die zwar spannenden, aber auch sperrigen Themen Datenschutz und Informationsfreiheit interessiert. Auch das für die Einrichtung eines Twitter-Kanals entwickelte Nutzungskonzept findet reges Interesse bei den öffentlichen Stellen in Baden-Württemberg.

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Datenleck bei Inkasso-Unternehmen – EDÖB eröffnet Sachverhaltsabklärung

Gemäss einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 27. Dezember 2017 wurde das Inkasso-Unternehmen EOS im vergangenen Jahr Opfer eines Datenlecks, in dessen Zusammenhang mehrere Gigabyte an persönlichen Daten übermittelt wurden. Zu den Betroffenen würden insbesondere Patienten von Schweizer Ärzten zählen. Das Unternehmen informierte den EDÖB kurz vor Erscheinen des Artikels über das mutmassliche Datenleck. Um die datenschutzrechtlichen Aspekte des Vorfalls abzuklären, hat der EDÖB am 28. Dezember eine Sachverhaltsabklärung gegenüber EOS Schweiz eröffnet.

Zugleich erinnert er Ärztinnen und Ärzte daran, dass sie nur diejenigen Daten ihrer Patienten an Dritte weitergeben dürfen, die für die Rechnungsstellung bzw. das Inkasso tatsächlich erforderlich sind. Geben sie deren Gesundheitsdaten ungerechtfertigt an Dritte weiter, machen sie sich strafbar.

Die Webseite des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten kann hier abgerufen werden.