Safer Internet Day 2019: „Im Netz? Mit Sicherheit!“

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg vom 05.02.2019.

Anlässlich des Safer Internet Day 2019 sind am 5. Februar 2019 in Brandenburg das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz, die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht und die Verbraucherzentrale Brandenburg gemeinsam zum Thema „Im Netz? Mit Sicherheit!“ unterwegs.

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Neues Jahr – gute Vorsätze! Gemeinsam für ein besseres Internet

Pressemitteilung des Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vom 04.02.2019

Das Jahr 2019 begann mit einem Datenskandal. Mehrere Hunderte deutsche Politiker waren betroffen. Der etwaige Datendiebstahl machte klar, wie leicht es ist, an Daten im Netz zu kommen, vor allem, wenn die Konten auf Twitter und Facebook schlecht gesichert sind. Das muss nicht sein! Es gibt Möglichkeiten, sich zu schützen. Einmal gibt man Hackern so weniger Angriffsfläche und zum anderen auch den großen Internetriesen weniger Daten zum Auswerten seiner Persönlichkeit. Auch viele Clouddienste sind mit Vorsicht zu genießen. Durch sie entstehen schwer zu kontrollierende Datenabflüsse vom eigenen PC oder Smartphone hin zum Betreiber. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist Windows 10, welches die Betriebssystemdienste zunehmend an eigene Microsoft-Clouddienste anbindet.

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BayLfD: „Safer Internet Day“ am 5. Februar 2019

Sicherheit und Datenschutz im Internet geht uns alle etwas an.

Auch dieses Jahr findet wieder der „Safer Internet Day“ statt. Der Aktionstag am 5. Februar 2019 steht unter dem Motto „Together for a better internet„.

Die aktuelle Zielsetzung „Zusammen für ein besseres Internet“ wirft ein wichtiges Schlaglicht darauf, dass Sicherheit im Internet der Zusammenarbeit vieler verschiedener Akteure bedarf. Die verantwortlichen Diensteanbieter, Gesetzgeber, Aufsichtsbehörden und die Internet-Nutzer, aber auch die Entwickler und Anbieter von Technik- und Software-Lösungen müssen mitwirken, um das Internet zu einer sicheren und datenschutzfreundlichen Umgebung zu machen.

Zunächst sind im Besonderen Softwareentwickler und -anbieter gefordert, die Grundsätze „Datenschutz durch Technikgestaltung“ sowie „Datenschutz durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen“ in den von ihnen angebotenen Produkten umzusetzen.

Daneben können Internet-Nutzer häufig schon mit überschaubarem Aufwand einen hohen Sicherheitsgewinn erreichen. Wichtige Aspekte sind die verschlüsselte Übertragung und die gesicherte Speicherung von Daten.

  • Nutzen Sie nur sichere und vertrauenswürdige Internetangebote für Ihre persönlichen Daten, die mindestens Verschlüsselung (SSL) und Zertifikate von vertrauenswürdigen Ausstellern anbieten.
  • Nutzen Sie den Einsatz von Ende-zu-Ende Verschlüsselung, dort wo sie angeboten wird.
  • Nutzen Sie die Möglichkeiten zur sicheren Konfiguration von Smartphones.
  • Überprüfen Sie Ihre Browsereinstellungen und passen Sie sie individuell auf Ihre Erfordernisse an.

Petri: „Wir alle nutzen – sowohl beruflich als auch privat – das Internet, das uns Unmengen an Informationen und Dienstleistungen immer und überall zugänglich macht. Dabei sollte sich jeder hin und wieder auch mit den damit verbundenen Risiken beschäftigen, denn häufig lässt sich schon mit geringem Aufwand ein beachtlicher Sicherheitsgewinn erreichen.“

Tipps zur Sicherheit im Internet gibt es auf vielen Webseiten, zum Beispiel unter https://www.bsi-fuer-buerger.de, https://www.klicksafe.de oder https://www.youngdata.de  und natürlich auf den Webseiten der Datenschutzaufsichtsbehörden.

Prof. Dr. Thomas Petri

Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz kontrolliert bei den bayerischen öffentlichen Stellen die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften. Er ist vom Bayerischen Landtag gewählt, unabhängig und niemandem gegenüber weisungsgebunden.



45 Jahre Datenschutz in Rheinland-Pfalz

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz vom 04.02.2019

Am 4. Februar 1974 ist das erste Datenschutzgesetz des Landes Rheinland-Pfalz in Kraft getreten. Damit war Rheinland-Pfalz nach Hessen und Schweden als dritter Gesetzgeber vorausschauend und zukunftsorientiert. Seit dem Jahr 2018 gilt und wirkt nun die Datenschutz-Grundverordnung und parallel dazu das an sie angepasste neue Landesdatenschutzgesetz. In der Zwischenzeit wurde ein langer Weg zurückgelegt, bei dem die Anforderungen an einen zeitgemäßen Datenschutz Änderungen unterlagen und auch weiterhin unterliegen. „Die enorme Geschwindigkeit, mit der insbesondere die Digitalisierung Art und Umfang von Datenverarbeitungen verändert, bestätigt den Ansatz der Datenschutz-Grundverordnung, einen Regelungsrahmen zu setzen, der technikneutral und entwicklungsoffen ist, um sich verändernden Anforderungen Rechnung zu tragen“, meint der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Prof. Dr. Dieter Kugelmann. „Grundlegende Datenschutzprinzipien wie die Zweckbindung der Datenverarbeitung, Informationspflichten oder die Wahrnehmung von Betroffenenrechten müssen dabei jedoch immer erhalten bleiben. Auch heute gilt das Recht der Betroffenen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung ihrer personenbezogenen Daten zu entscheiden!“

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LfDI Baden-Württemberg Dr. Stefan Brink stellt den 34. Tätigkeitsbericht zum Datenschutz vor

Neues Recht – neue Aufgaben – riesige Nachfrage

Erstmals unter Geltung der europäischen Datenschutz-Grundverordnung hat der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (LfDI), Dr. Stefan Brink, seinen Datenschutz-Tätigkeitsbericht für das Jahr 2018 der Präsidentin des Landtags, Frau Muhterem Aras, übergeben und der Presse vorgestellt.

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