2. Datenschutztag in Hannover

Heute findet zum zweiten Mal der Datenschutztag in Hannover statt. Veranstaltet wird er von Prof. Dr. Fabian Schmieder, Medienrechtsexperte der Hochschule Hannover und Prof. Dr. Tina Krügel, die für das Datenschutzrecht am Institut für Rechtsinformatik der Universität Hannover tätig ist. Natürlich liegt der Schwerpunkt auf den gravierenden Veränderungen, die an dem 25. Mai d.J. mit der Datenschutz-Grundverordnung in Kraft treten werden. Die gleichen Bedingungen gelten auch für kirchliche Einrichtungen, da die Datenschutzvorschriften durch das neue KDG dem europäischen Recht angepasst wurden.

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Kommission des Nationalrats beschliesst Etappierung der DSG-Revision – Grundrechtsschutz muss gewahrt bleiben

Pressemitteilung des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten vom 12.01.2018.

Die Staatspolitische Kommission des Nationalrats (SPK-N) ist gestern auf die Totalrevision des Datenschutzgesetzes (DSG) eingetreten. Zugleich hat sie beschlossen, die Revision zu etappieren. Der EDÖB fordert, dass die Etappierung nebst der beschleunigten Verabschiedung der Schengen-relevanten Aspekte auch zu einer zügigen Umsetzung der gesamten Revision führt.

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Wieder eine mehr … WhatsApp-Sicherheitslücke in Gruppenchats

Pressemitteilung des Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vom 12.01.2018

Nachdem zuletzt Ende Dezember in den Medien bekannt wurde, dass ein Zugriff auf personenbezogene Daten von WhatsApp-Nutzern möglich ist, berichtet chip.de nun erneut von einer Sicherheitslücke. Sie betrifft die beliebten Gruppenchats. Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben entdeckt, dass Angreifer unter bestimmten Voraussetzungen einer WhatsApp-Gruppe einen neuen Teilnehmer auch ohne die eigentlich erforderliche Einladung hinzufügen können. Auf diese Weise lassen sich Chatinhalte verfolgen und sogar manipulieren. Das Problem besteht wohl bei einem Angriff auf den WhatsApp-Server. Vor allem in großen Gruppen kann so trotz des Hinweises auf neue Mitglieder der „Maulwurf“ leicht übersehen werden. WhatsApp bestätigte die Sicherheitslücke.

Dr. Lutz Hasse: „Wieder ein Grund mehr, bei der Auswahl eines Messengers dem Datenschutz größere Beachtung zu schenken. Alternativen, die nicht an einen bestimmten Server gebunden sind, gibt es. Klar ist es schwer, Freunde und Bekannte zum ‘Umzug’ zu bewegen. Unsere Privatsphäre sollte es uns wert sein.“

Die Pressemitteilungen des Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit können hier abgerufen werden.



Verfahren zu den Privatsphärebestimmungen von Google abgeschlossen – Anordnung des HmbBfDI hat Bestand

Pressemitteilung des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit vom 11.01.2018.

Das Klageverfahren der Google LLC vor dem Verwaltungsgericht Hamburg gegen die bereits 2014 durch den Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) erlassene Anordnung auf Beachtung des Datenschutzes bei der Verarbeitung der Nutzerdaten wurde nunmehr durch Gerichtsbeschluss eingestellt. Dadurch konnte ein europaweit koordiniertes Verfahren zu einem für die Betroffenen guten Ausgang gebracht werden.

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Pressemitteilung des Hessischen Datenschutzbeauftragten zu „Spectre“ und „Meltdown“

Pressemitteilung des Hessischen Datenschutzbeauftragten vom 11.01.2018.

Bei Ausnutzung der Angriffsszenarien „Spectre“ und „Meltdown“ hätte es zu unvorhergesehenen Datenabflüssen und unbefugten Zugriffen auf Rechner, vernetze IT-Infrastrukturen und Cloud-Lösungen kommen können. Derartigen Datenschutzvorfällen kann nur begrenzt mit IT-Sicherheitsmechanismen entgegengewirkt werden. Zur Vermeidung von Schäden ist daher eine Veröffentlichung der Angriffsszenarien geboten.

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