Wie Online-Portale datenschutzfreundlich werden

Medienmitteilung des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich vom 03.10.2018.

In der digitalisierten Verwaltung sind Online-Portale die Schnittstelle zwischen der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern. Die heutigen Technologien ermöglichen es, Dienstleistungen rund um die Uhr anzubieten und zu nutzen. Wie dabei die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger geschützt und die Sicherheit ihrer Daten gewährleistet werden kann, hält privatim, die Konferenz der schweizerischen Datenschutzbeauftragten, in einem neuen Merkblatt fest. Anhand von konkreten Beispielen zeigt dieses auf, welche rechtlichen und technischen Vorgaben zu befolgen sind.

Weiterlesen Wie Online-Portale datenschutzfreundlich werden



Katholisches Datenschutzzentrum: Information aus aktuellem Anlass – Auskunftsersuchen per Fax

Pressemitteilung des Katholischen Datenschutzzentrums vom 02.10.2018

Das Katholische Datenschutzzentrum fordert derzeit von keiner kirchlichen Einrichtung allgemeine Informationen zur Umsetzung der datenschutzrechtlichen Bestimmung (KDG) per Fax ein.

Die kirchlichen verantwortlichen Stellen sind dazu verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben des KDG zu erfüllen. Zur Umsetzung dieser Anforderungen sind betriebliche Datenschutzbeauftragte eingerichtet. Falls kein gesetzlicher Fall der verpflichtenden Benennung eines solchen bestehen sollte, sind die datenschutzrechtlichen Maßnahmen auf anderem Wege sicherzustellen.

In beiden Fällen besteht die Möglichkeit sich durch externe Beratungsunternehmen helfen zu lassen. Zu Qualität und Qualifikation einzelner Beratungsunternehmen kann das Katholische Datenschutzzentrum keine Angaben machen. Die verantwortlichen Stellen sollten aber für sich die Seriosität der Angebote und der dahinterstehenden Unternehmen prüfen.

Für weitergehende Informationen zum Datenschutz und zum KDG nutzen Sie bitte die Infothek und die FAQ-Liste.

Die Pressemitteilungen des Katholischen Datenschutzzentrums können hier abgerufen werden.



Keine Abzocke mit Datenschutz – nicht auf das Fax der „Datenschutzauskunft-Zentrale“ hereinfallen

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für Datenschutz Schleswig-Holstein vom 02.10.2018

Seit dem 1. Oktober 2018 gehen zahlreiche Anfragen bei dem Unabhängigen Landes-zentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) ein: Die Anfragenden haben eine „eilige FAX-Mitteilung“ einer sog. „Datenschutzauskunft-Zentrale“ erhalten, in der sie dazu gedrängt werden, ein Formular auszufüllen, angeblich um der gesetzlichen Pflicht zur Umsetzung des Datenschutzes nachzukommen.

Weiterlesen Keine Abzocke mit Datenschutz – nicht auf das Fax der „Datenschutzauskunft-Zentrale“ hereinfallen



Vorsicht vor zweifelhafter Werbung mit der Datenschutz-Grundverordnung

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg vom 02.10.2018.

Derzeit erhalten Gewerbetreibende „eilige Mitteilungen“ eines Absenders, der eine Postanschrift in Oranienburg angibt. Das als Fax-Nachricht versandte Schreiben suggeriert eine Verpflichtung zur Erfassung bzw. Meldung von Gewerbebetrieben. Es fordert dazu auf, ein Formular auszufüllen und zu unterschreiben, um den Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung nachzukommen. Hierfür setzt der Absender, der mit einer gebührenfreien Fax-Nummer wirbt, eine knappe Frist. Nur aus dem Kleingedruckten geht hervor, dass ein Gewerbetreibender, der dieser Forderung nachkommt, ein kostenpflichtiges „Leistungsangebot Basisdatenschutz“ annimmt.

Weiterlesen Vorsicht vor zweifelhafter Werbung mit der Datenschutz-Grundverordnung



Zweifelhafte „Datenschutzauskunft-Zentrale“ am Werk

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern

Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern (LfDI MV) hat in den vergangenen Tagen mehrere Beschwerden über zweifelhafte Werbeaktionen einer „Datenschutzauskunft-Zentrale“ (DAZ) erhalten. In ihren Anschreiben versucht die „DAZ“, Unternehmer zu dem Erwerb ihres „Leistungspakets Basisdatenschutz“ für jährlich 498 Euro zuzüglich Umsatzsteuer zu bewegen. Zu diesem Zweck verweist die „DAZ“ auf die erhöhten Nachweis- und Dokumentationspflichten für Unternehmer nach der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). Der LfDI MV weist darauf hin, dass Unternehmer als Verantwortliche zwar nachweisen müssen, dass sie die Vorschriften der DS-GVO einhalten. Hierfür ist ein Vertragsabschluss mit der „DAZ“ aber nicht erforderlich. So sind die dort beworbenen Formulare unter anderem für die Erstellung des Verarbeitungsverzeichnisses kostenlos zum Download unter www.datenschutz-mv.de erhältlich. Dazu Behördenchef Heinz Müller: „Für mich riecht die Werbeaktion der ‚DAZ‘ nach einem Betrugsversuch. Wenn Sie Fragen zur DS-GVO haben, wenden Sie sich bitte einfach an uns.“