Biometrische Gesichtserkennung – eine Technik ohne Zukunft

Pressemitteilung der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit vom 23.02.2017

Der Einsatz von Videokameras mit Gesichtserkennung kann die Freiheit, sich in der Öffentlichkeit anonym zu bewegen, gänzlich zerstören. Die Möglichkeiten, sich solcher Überwachung zu entziehen oder diese gar zu kontrollieren, sind kaum vorhanden. Anders als bei konventioneller Videoüberwachung können Passanten nicht nur beobachtet, sondern während der Überwachung identifiziert werden, z. B. indem die gewonnenen Daten mit digitalen Fotografien abgeglichen werden, die mittlerweile von fast jedem im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken, zu finden sind. Außerdem kann eine Speicherung von identifizierenden Daten über den eigentlichen Überwachungszeitraum hinaus erfolgen. Dies erleichtert die Möglichkeiten der Erstellung von Bewegungsprofilen über die Erfassungsbereiche von mehreren Videokameras hinweg und die Verknüpfung mit anderen über die Person verfügbaren Daten.

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Europäische Informationsfreiheitsbeauftragte auf Einladung der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Berlin

Pressemitteilung der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vom 22.02.2017

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Andrea Voßhoff ist Gastgeberin des diesjährigen Treffens der europäischen Informationsfreiheitsbeauftragten und -ombudsleute mit mehr als 30 Teilnehmern aus zahlreichen Ländern und Regionen Europas. Das Treffen findet am 23. und 24. Februar 2017 in der hessischen Landesvertretung in Berlin statt.

Hierzu erklärt Frau Voßhoff: „Ich freue mich, meine europäischen Kolleginnen und Kollegen in Berlin begrüßen zu dürfen. Der freie Zugang zu staatlichen Informationen ist nicht mehr nur ein rein nationales Thema, sondern gewinnt gerade auf europäischer Ebene zunehmend an Bedeutung. Die Vernetzung und der Austausch mit meinen europäischen Kolleginnen und Kollegen ist mir daher ein besonderes Anliegen.“

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Pilotprojekt des Innenministeriums ist rechtswidrig: Thiel beanstandet Einsatz der „Bodycams“ durch niedersächsische Polizei

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen vom 08.02.2017

Der gegenwärtige Pilotversuch zum Einsatz von so genannten Bodycams durch die niedersächsische Polizei ist rechtswidrig. Da das Innenministerium es bisher ablehnte, das bereits im Dezember 2016 gestartete Projekt zu stoppen, hat die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Barbara Thiel, heute (08.02.2017) gegenüber dem Innenministerium den Einsatz der Körperkameras förmlich beanstandet.

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Safer Internet Day: Datenschutz ist unverzichtbarer Teil der digitalen Bildung

Pressemitteilung der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vom 06.02.2017

Der internationale Safer Internet Day am 07. Februar 2017 steht unter dem Motto „Be the change: unite for a better internet“. In Deutschland liegt der Fokus auf den Gefahren für Kinder und Jugendliche durch Cybermobbing. Aus diesem Anlass weist die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit auf die großen Herausforderungen für den Schutz der Daten von Kindern und Jugendlichen im Internet hin. Kein anderes Medium wird von jungen Menschen häufiger genutzt. Rund 95 Prozent aller 12 bis 19-Jährigen in Deutschland besitzen ein Smartphone. Bereits 2015 nutzten die 14- bis 29-Jährigen das Netz fast 190 Minuten pro Tag, im Jahr 2000 waren es nur 25 Minuten.

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Gefahren für Kinder und Jugendliche durch Cybermobbing – Safer Internet Day am 7. Februar 2017

Nach dem Motto „be the change: unite for a better internet“ ruft die Initiative „Safer Internet Day“ (SID) der Europäischen Kommission auch dieses Jahr am 7. Februar wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf. Der Schwerpunkt zum SID 2017 liegt in diesem Jahr auf dem Thema Cybermobbing und dessen Auswirkungen.

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz in Baden-Württemberg, Dr. Stefan Brink, erklärt dazu: „Gerade Baden-Württemberg hat sich mit dem neuen Bildungsplan dem Thema Medienbildung verschrieben. Hier geht es insbesondere um Regeln zur Kommunikation im Netz. Respektvolle Kommunikation und angemessenes Verhalten im Internet sollen im Unterricht thematisiert werden. Und dabei sollen auch Gefahren und Auswirkungen von Cybermobbing erörtert werden.“

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