„Datenschutz goes Kino“ zeigt „Hi, AI“ am 16. September 2019 im CinéMayence

Pressemitteilung des Landsebeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland Pfalz

Mainz, 11.09.2019. Am 16. September 2019 um 20:30 Uhr zeigt das CinéMayence im Rahmen des Programms „Datenschutz goes Kino“ den Dokumentarfilm „Hi, AI“. Nach der Filmvorstellung wird Prof. Dr. Kugelmann Ihnen für Fragen und Diskussionen zum Thema Künstlicher Intelligenz (KI) zur Verfügung stehen. Der Film handelt vom Zusammenleben von Menschen mit humanoiden Robotern, die eine Form von künstlicher Intelligenz sind. Die Roboter sind in dieser neuen Welt allgegenwärtig und werfen neue Fragen für die Zukunft des menschlichen Lebens auf. Beispielsweise kümmert sich der Roboter „Pepper“ sorgsam um eine alte Dame in Tokyo, während sich ein anderer als „Partnerersatz“ in eine Beziehung mit einem US-Amerikaner begibt.

Sind diese Entwicklungen gesellschaftlich und ethisch vertretbar? Stellen Sie nicht die „Würde eines Menschen“ in Frage und sind hinsichtlich der hart errungenen Grundrechte besorgniserregend?

Prof. Dr. Kugelmann wird im Anschluss an die Filmvorstellung deutlich machen, dass humanoide Roboter in Form von Künstlicher Intelligenz auch einige Fragenstellungen und Besorgnisse Richtung Privatsphäre und Datenschutz aufwerfen. Vor allem darf man die neuen datenschutzrechtlichen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung auch bei KI-Systemen nicht vergessen. Was diese sind und wie diese in Zusammenhang mit dem Film „Hi, AI“ stehen, können Sie nach der Filmvorstellung erfahren.

Weitere Informationen:
Trailer zum Film „Hi, AI“ https://www.cinema.de/film/hi-ai,9660694.html

Mehr zur Vereinbarkeit zwischen Datenschutz und KI https://www.cinemayence.de/programm.html#16



Tag der offenen Tür – Datenschutz im Abgeordnetenhaus

Pressemitteilung der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit

Am Samstag, den 7. September 2019, ist die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit wieder mit einem Informationsstand beim Tag der offenen Tür im Abgeordnetenhaus von Berlin vertreten.

In der Zeit von 11:00 Uhr – 18:00 Uhr öffnet das Berliner Parlament seine Pforten, um der interessierten Öffentlichkeit Einblick in seine Arbeit zu geben. Wie bereits in den vergangenen Jahren nutzt auch die Berliner Aufsichtsbehörde für Datenschutz und Informationsfreiheit diese Gelegenheit, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, Fragen zu beantworten und Anregungen entgegenzunehmen.

Neben dem aktuellen Jahresbericht der Datenschutz- und Informationsfreiheitsbeauftragten sowie den wichtigsten Gesetzestexten finden Besucherinnen und Besucher des Informationsstands aktuelle Ratgeber, u. a. zu den Themen Datenschutz für Mieterinnen und Mieter, Datenschutz in sozialen Netzwerken sowie zur Informationsfreiheit in Berlin. Die kleinen Besucherinnen und Besucher des Stands erwartet ein Datenschutzquiz mit Preisen sowie Einblicke in das neue medienpädagogische Angebot der Datenschutzbeauftragten www.data-kids.de.

Maja Smoltczyk: „Aufgrund einer hohen Arbeitsbelastung bleibt den Beschäftigten meiner Behörde an üblichen Arbeitstagen leider nur wenig Zeit für allgemeine Beratungsgespräche und Fragen rund um das Thema Datenschutz. Umso mehr freuen wir uns über die Gelegenheit, an diesem Tag unsere Arbeit vorstellen und uns Zeit für individuelle Gespräche nehmen zu können. Mein Dank gilt dem Berliner Abgeordnetenhaus, das meine Behörde auch in diesem Jahr wieder eingeladen hat, sich an diesem wichtigen Aktionstag zu beteiligen.“

Alle Informationen auf einem Blick

Was: Infostand beim Tag der offenen Tür im Abgeordnetenhaus Wann: Samstag, den 7. September 2019
Uhrzeit: 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Wo: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin



AfD-Portal: Landesdatenschutzbeauftragter prüft Verbot

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern:

Nach Ansicht des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit greift das Informationsportal ‚Neutrale Schule‘ des AfD-Landesverbands massiv in das Recht auf Datenschutz der betroffenen Lehrer ein. Heinz Müller: „Die AfD erhebt ohne Rechtsgrundlage Informationen zu den politischen Meinungen der Lehrer dieses Landes. Wir prüfen daher ein Verbot des Portals.“

Müllers Behörde liegen mehrere Beschwerden gegen das Portal vor. Die dort verarbeiteten politischen Meinungen nicht nur der Lehrer, sondern auch der Kinder sind als besonders schutzbedürftige Daten einzustufen. Für die Verarbeitung solcher Daten gelten nach der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) erhöhte Rechtmäßigkeitsanforderungen. Eine erste Überprüfung durch die Behörde ergab, dass das Portal diesen Anforderungen nicht gerecht wird.

„Aus Sicht meiner Behörde stellen sich diverse Fragen. Wir haben die AfD daher heute kurzfristig zur Stellungnahme aufgefordert“, sagt Müller. Als Verantwortlicher müsse der AfD-Landesverband die Einhaltung der DS-GVO nachweisen können. „Dazu werden wir uns“, so Müller, „die entsprechenden Unterlagen vorlegen lassen.“ Neben einem Verbot des Portals komme auch die Verhängung eines Bußgeldes in Betracht. Dazu Müller: „Der Bußgeldrahmen der DS-GVO ist mittlerweile ja hinreichend bekannt.“



Best of Datenschutz 2019

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz vom 27.08.2019

„Die Zahl der Beschwerden und Beratungen hat enorm zugenommen und stabilisiert sich auf hohem Niveau“ bilanziert Prof. Dr. Dieter Kugelmann, der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland Pfalz (LfDI). Er diskutierte am 27. August 2019 im Rahmen des Pressegesprächs „Best of Datenschutz 2019 – Die interessantesten Datenschutzfälle des LfDI aus den vergangenen 12 Monaten“ mit Vertreterinnen und Vertretern der Presse die Höhepunkte seiner Tätigkeit im vergangenen Jahr.

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Datenschutz und Sicherheit: Auch Mitarbeitende sind gefordert

Medienmitteilung des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich vom 27.08.2019.

Der Datenschutzbeauftragte präsentierte am Hauptsitz des ZVV die Kampagne „Handy Boxenstopp“. Mit der Sensibilisierungskampagne fördert er das Bewusstsein für die individuelle Verantwortung für die Informationssicherheit und den Schutz der Privatsphäre bei den Mitarbeitenden der öffentlichen Organe. „Die Sicherheit eines Systems hängt vom Verhalten der einzelnen Personen ab“, sagte der Datenschutzbeauftragte Bruno Baeriswyl. Medienschaffende konnten mitverfolgen, wie Studierende, die als Beraterinnen und Berater arbeiten, Ratsuchende am persönlichen Gerät bei der Einstellung der Sicherheitsvorkehrungen unterstützen. „Alle bearbeiten heute Personendaten und tragen dafür privat und beruflich Verantwortung“, so Baeriswyl.

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